Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

Juni 2015

Juni 2015

DIENSTAG 02.06.2015, 19:00 Uhr

FESTPROGRAMM

2 JUNI – TAG VON CHRISTO BOTEV

UND DER GEFALLENEN FÜR DIE FREIHEIT UND UNABHÄNGIGKEIT BULGARIENS

Christo Botev ist Vorbild des modernen Denkens Europas in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Dichtung, Publizistik und Arbeiten

sind auch heute noch aktuell. Er opferte sich 1876 für ein freies

Bulgarien und bleibt Synonym für einen Weltbürger.

 

Vortrag: Christo Botev und die politische Kultur der „Bulgarischen Wiedergeburt“

Vortragende: Prof. Dr. Elena Siupiur (Bukarest)

Prof. Dr. Elena Siupiur ist eine herausragende rumänische Bulgaristin. Sie hat sich der Erforschung Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet. Ein großer Teil ihres Schaffens betrifft die bulgarisch-rumänischen literarischen und kulturell-politischen Wechselbeziehungen. Sie ist eine der bedeutendsten Kenner der Bulgarischen Wiedergeburt. Für ihre wissenschaftliche Tätigkeit wurde sie mehrmals ausgezeichnet, auch in Bulgarien.

Konzert: Die Tanzgruppen „Pendari” und „Kitka” unter der Leitung von Galia Mileva und Bojka Anastassova präsentieren ein Kaleidoskop bulgarischer Tänze und Bräuche zusammen mit dem 1991 gegründeten Gesangsquartett „Slavej“ mit Svetla Karadzhova, Kristina Karamfilova, Liliana Galevska und Mariana Pavlova. Im Programm nimmt auch das Duo „Canto-Viola d’amore“ mit Albena Naydenova (Sopran), Marianne Rönez (Viola d’amore) und der Komponisten und Pianisten Wladimir Pantchev teil. Der besondere Reiz dieses einmaligen Ensembles besteht in der außergewöhnlichen klanglichen Zusammensetzung von Stimme und Viola d`amore.

Veranstalter: Bulgarischer Kulturverein „Kyrill und Method“ und BKI „Haus Wittgenstein“

THEATERSAAL

Eintritt frei

MITTWOCH 10.06.2015, 18:00 Uhr

KUNSTGESPRÄCH

DIE ARBEIT DES BILDES

Ein Marmorblock war so schön,

Dass ein Bildhauer ihn kaufte.

Was wird, fragt er, mein Meißel daraus machen?

Wird er Gott, Tisch oder Waschschüssel?

Er werde Gott.

La Fontaine beschreibt in seiner Fabel scheinbar einfach die Entstehung eines Bildes und wodurch es zum Kunstwerk wird, darauf macht uns Louis Marin aufmerksam.

Uns interessiert der Meißel und der Beitrag des Bildhauers...

Bilder lassen Vergangenes lebendig werden. Menschen, Dinge, Gefühle, die es vielleicht gar nicht mehr gibt, nie gegeben hat oder sich weit weg befinden, erscheinen vor uns.

Welche Arbeit leistet das Bild selbst bei dieser Re-Präsentation?

Bild: Wolfgang Wiedner, 1996, 50 x 30 cm, Öl/L, Ohne Titel

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt frei

Mit Leander Kaiser, Benjamin Nachtigall, Doroteya Petrova,

Hildegard Stöger, Irmgard Stöger, Alicia Sancha und Wolfgang Wiedner.

DONNERSTAG 11.06.2015, 18:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

IN MEMORIAM gHENA DIMITROVA

(1941-2005)

 

18.00 Uhr

Eröffnung der Fotoausstellung

mit Bühnenfotos von Ghena Dimitrova

im FOYER DES THEATERSAALS

 

 

19.00 Uhr

OPERNKONZERT

Konzertante Aufführung der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi mit Klavierbegleitung.

Es singen die zwei besten Schüler von Ghena Dimitrova nämlich die Sopranistin Gabriela Georgieva die Abigaille und der Bariton Peter Danailov die Titelpartie Nabucco. Beide Künstler zählen schon lange zu den führenden bulgarischen Sängern und gastieren regelmäßig an den führenden europäischen Opernbühnen. Weiters singt in dieser Aufführung der beste junge bulgarische Tenor Mihail Mihaylov den Ismaele. Der in Wien lebende Bass Apostol Milenkov übernimmt die Partie des Zaccaria. Am Klavier begleitet der kanadische Maestro Janko Kastelic.

Mitveranstalter: Der Kulturverein „Bulgaren in Österreich“

THEATERSAAL

Eintritt: Unkostenbeitrag € 10 - inklusive ein Glas Wein

FREITAG 12.06.2015, 19:00 Uhr

FILMVORFÜHRUNG

 

IN MEMORIAM gHENA DIMITROVA (1941-2005)

 „GHENA – EIN LEBEN IN BILDERN“

(in bulgarischer Sprache mit englischen Untertiteln)

 

Die phänomenale bulgarische dramatische Sopranistin eroberte die Opernbühnen der Welt in einer Art und Weise, die nur für Auserwählte möglich ist.

Der Film zeigt mit Hilfe des persönlichen Archivs von Ghena Dimitrova ihren kreativen Weg -  von den ersten Schritten auf der Bühne bis zu ihren großen Erfolgen.

 

 

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt frei

Buch: Magdalena Manolova, Kamera: Ivan Varimezov, Regie: Docho Bodjakov, Produzent: Anelia Dosheva

Mitveranstalter: Der Kulturverein „Bulgaren in Österreich“

sonntag 14.06.2015, 19:00 Uhr

KONZERT

Nova Stereometria 1615

Auftritt der CAPELLA SPLENDOR SOLIS

 

Vom neuen musikalischen Wein im Manierismus
und Keplers Hochzeit in Linz.

Vermählung von Sensibilia und Matematica.

Cappella Splendor Solis spielt Werke von Claudio Monteverdi, Alessandro Grandi, Giacomo Carissmi u.a.

 

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt frei

DIENSTAG 16.06.2015, 17:00 Uhr

 17.00 Uhr   KONFERENZSAAL

Jährliche Hauptversammlung des Vereins „Freunde des Hauses Wittgenstein“

18.30 Uhr   KONFERENZSAAL

Lectorium Bulgaricum

Vortrag (in englischer Sprache) von Ass. Prof. Tsvetelin Stepanov, Dr. habil. Zentrum für Kulturwissenschaften, Philosophische Fakultät, Universität Sofia „Hlg. Kliment Ochridski“

The (Early) Bulgars: Between the Facts and Historiographical Theses and Myths. Who were the Bulgars?

Early Turks (cf. their rendering in historiography as ‚Turko-Bulgars‘)?

Or heirs of the Indo-Iranian tribes of Turan, i.e. late Sarmatians? Or, maybe, a ‚hunnisch-iranisch Mischbevoelkerung‘, to quote B. von Arnim? Claims of historiography and known facts.

 

MITTWOCH 17.06.2015, 19:00 Uhr

KONZERT

Simeon Goshev

(Klavier)

 

Im Programm: Werke von

Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Isaac Albeniz

 

Simeon Goshev wurde 1990 in Bulgarien geboren. Der Vater ist Komponist und Pianist, die Mutter Architektin. Seine musikalische Ausbildung beginnt er vierjährig bei seinem Vater. Mit acht Jahren wird er von Professoren der Nationalen Musikschule und der Nationalen Musikakademie unterrichtet, die sein Talent rasch erkannten. Als er 14-jährig in die Nationale Musikschule aufgenommen wurde, war er schon zweimal Preisträger bei internationalen Wettbewerben für junge Musiker.

 

17-jährig setzte er seine Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort.

 

Bei Prof. Stefan Vladar schloss Goshev sein Bachelorstudium ab und absolvierte sein Masterstudium.

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt frei

donnerstag 18.06.2015, 18:00 Uhr

FINISSAGE MIT KONZERT

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt frei

FINISSAGE

der Ausstellung

„HOTEL: EXISTENZ“

Mit Arbeiten von Leander Kaiser, Benjamin Nachtigall,

Doroteya Petrova, Hildegard Stöger, Irmgard Stöger,

Alicia Sancha´ und Wolfgang Wiedner

Die Fragen der menschlichen Existenz und des
eigenen Menschseins, die Realitätsebenen, auf die
sich individuelle Erfahrung beziehen kann, verbinden
sich mit der Thematisierung des Mediums in Malerei,
Plastik und Zeichnung.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt vom

WLADIGEROFF TRIO

Ekaterina Wladigerova (Klavier, Vokal),

Alexander Wladigeroff (Trompete, Flügelhorn) und

Konstantin Wladigeroff (Klavier, Klarinette, Schlagzeug)

montag 22.06.2015, 19:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

VLADIMIR DIMITROV,

DER MEISTER

 

Die Ausstellung zeigt Bildreproduktionen von Arbeiten des „Meisters“, die er hauptsächlich zwischen 1925 und 1940 im Dorf Schischkovtzi bei Kyustendil gestaltet hat. Der Künstler hatte sich zu jener Zeit bewusst in dieses Dorf zurückgezogen, um näher am Land, bei den Leuten und den Früchten ihrer Arbeit zu sein.

Vladimir Petrov Poppetrov wurde 1882 in einer armen Priesterfamilie geboren. Er entwickelte sich zu einem der größten bulgarischen Künstler mit internationaler Anerkennung.

Sein Leben ist ein verblüffendes Beispiel eines Asketen und eines suchenden, unruhigen Schöpfers. Er hat in der Malerei eine eigene plastische Sprache hervorgebracht. Der Künstler verbindet gekonnt Tradition und Innovation. Aufgrund der Einzigartigkeit seines Stils wurde er schon zu Lebzeiten „Der Meister“ genannt.

Vladimir Dimitrov ist eines der aktivsten Mitglieder

des Kreises „Einheimische Kunst“. Nach dem

Ersten Weltkrieg nimmt er zusammen mit mehreren neuen künstlerischen Richtungen in der europäischen Malerei mit der „Heimatkunstbewegung“ einen bedeutenden Platz ein.

 

GALERIE PARTERRE

Eintritt frei

donnerstag 25.06.2015, 19:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

ALTERNATIVE

Grafiken von Nikolay Spassov

 

Nikolay Spassov wurde 1958 in Sofia (Bulgarien) geboren. 1978 absolviert er die Nationale Kunstschule „Ilia Petrov“ in Sofia. Danach folgt das Studium an der Nationalen Kunstakademie im Fach „Illustration und Buchgestaltung“ bei Prof. Borislav Stoev, welches er 1989 abschließt.

Bis 1995 arbeitet er als Layouter bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Parallel nimmt er Engagements als Künstler in einigen Filmproduktionen an. Zwischen 2000 und 2003 lehrt er Zeichnen und Grafik an seiner ehemaligen Kunstschule.

Ab 2003 arbeitet er freischaffend.

Grafiken von ihm befinden sich in Galerien und Privatsammlungen in Russland, Tschechien, Griechenland, Polen, Italien,
Belgien und Großbritannien.

kellerGalerie

Eintritt frei