Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

 

 

 

 

 

3. März - Nationalfeiertag der Republik Bulgarien
FOLKLORKONZERT

QUARTETT SVETOGLAS

Das Geheimnis der bulgarischen Polyphonie

Mit ihren einzigartigen Stimmen und magnetischer Bühnenpräsenz, vielfältigem Programm und eigensinniger Interpretation der Folkloretradition etablierte

 sich das Vokalquartett Svetoglas als eine der populärsten und beliebtesten bulgarischen Folkloreformationen.

Die Folkloreformation wurde 2009 von Daniel Spassov und Milen Ivanov gegründet – Solisten im weltbekannten Chor Das Mysterium der bulgarischen Stimmen. Svetoglas  ist eine der ersten vokalen Herrenformationen, dessen Ziel sich darin äußert, die Schönheit und die Fülle des altertümlichen Kirchen- und Folkloregesangs darzustellen, und dies in einer neuen Interpretation, mit unterschiedlicher Klangfarbe und Wahrnehmung.

Die Sänger absolvieren prestigevolle Tourneen in ganz Europa und Russland und verzeichnen zahlreiche Auftritte auf internationalen Festivals für Kirchengesang. Auch in Bulgarien sind sie sehr beliebt was  Aufnahmen für das Bulgarische Nationalradio und Auftritte in Sendungen des Bulgarischen Nationalfernsehens bestätigen.

2012 wurde das erste Album von Svetoglas herausgegeben unter dem Titel Das Rad des Lebens. 2014 realisiert die Formation das Kirchengesangprojekt Gottesgebet (Originaltitel Моление Господне) auf Einladung der griechischen Musikcompany Musica reservata. 2019 erscheint das dritte Album von  Svetoglas unter dem Titel Der Gesang der Nachtigall (Originaltitel Песента на славея).

Die Sänger ermöglichen einen einzigartigen Einblick  in die unterschiedlichen Musikdialekte und - stile der herkömmlichen Folklorekunst, der Schönheit und Mystik des altertümlichen Kirchen-

gsangs und dessen moderner künstlerischen Interpretation.

 

BEGRÜßUNG

ao. Prof. Dr. Rumjana Koneva

Direktorin des Bulgarischen Kulturinstituts

Haus Wittgenstein

FESTREDE

S. E. Dr. Ivan Sirakov

Botschafter der Republik Bulgarien in der Republik Österreich

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt FREI

 

Скъпи приятели на БКИ “Дом Витгенщайн”,

През месеците март и април, които свързваме и с обновлението на природата, културният и празничен календар на българите е особено интересен.

 

На 1 март всички се закичваме по вековна традиция и по легенда още от прабългарите преди 681 г., когато е създадена българската държава, с червен и бял конец. Наричаме ги мартеници. Носим ги за здраве до появата на първия щъркел. Закачаме ги след това на плодно дърво. Ако във Виена срещате по дърветата тези чудати бели и червени знаци, да знаете: те са послание за мир, здраве и любов.

 

На 3 март е националният празник на Република България. На тази дата  отбелязваме освобождението си през 1878 г. от петвековното османско владичество. Свободата българите заслужиха и чрез усиленото културно развитие през 18-19 век. Народът овласти образованите, знаещите и можещите и всички заедно подготвиха лелеяната свобода. Ознаменувана беше с подписването на  мира в  Сан Стефано - град в предверието на Константинопол и превърнал се в символ на свобода и солидарност между народите.

 

На 19 април тази година православната ни църква празнува Великден. Българите имат свои обичаи, предавани през вековете. Те също боядисват и рисуват яйца, но на празника се чукат с тях. Най-здравото яйце вещае много сила и късмет на притежателя. Наричат яйцето-победител БОРЕЦ!

 

Бъдете бели и червени, свободни и победители,

скъпи приятели на Българския културен

институт във Виена!

 

Честита пролет!

 

Доц.д-р Румяна Конева

 

Liebe Freunde des BKI “Haus Wittgenstein“,

lin den Monaten März und April, welche man vor allem mit dem Erwachen der Natur in Verbindung setzt, ist der Kultur- und Festkalender der Bulgaren äußerst interessant.

 

Einer jahrhunderten langen Tradition folgend, die ihren Sprung schon bei den Protobulgaren hat, hängen wir uns am 1. März rot-weiße Fäden an. Diese rot-weißen Fäden nennen wir Martenizi. Sie werden getragen, bis der erste Storch angeflogen kommt. Wenn Sie in Wien diese rot-weißen Zeichen an Baumzweigen angebunden sehen, dann sollten Sie wissen, dass es sich dabei um eine Botschaft handelt, welche einem jeden Frieden, Gesundheit und Liebe bringen soll.

 

Am 3. März wird der Nationalfeiertag Bulgariens zelebriert. An diesem Tag feiern wir die Befreiung von der fünf Jahrhunderte langen osmanischen Herrschaft im Jahre 1878. Die Freiheit verdienten sich die Bulgaren sehr wohl auch durch die intensive kulturelle Entwicklung, die das 18. Und 19. Jh. prägte. Die kulturelle Entwicklung legte die Basis für gebildete, wissende und könnende bulgarische Persönlichkeiten und so alle die lang ersehnte Freiheit vor. Belohnt wurde das bulgarische Volk mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von San Stefano - ein westlicher Vorort von Konstantinopel, der zum Symbol der Freiheit und der Solidarität wurde.

 

Am 19. April feiert unsere orthodoxe Kirche heuer Ostern. Diesem Feiertag liegen die über die Jahrhunderte vermittelten Bräuche der Bulgaren zugrunde. Auch wir haben den Brauch, zu Ostern bunte Eier zu färben, doch auch die sogenannte Ostereierschlacht ist weit verbreitet. Das Ei, das dabei unbeschädigt bleibt, soll seinem Besitzer viel Erfolg und Glück bringen. Dieses Ei wird „Kampfer“ genannt.

 

Seien Sie rot und weiß, frei und erfolgreich,

liebe Freunde des BKI „Haus Wittgenstein“

in Wien!

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling!

 

Assoc. Prof. Dr. Rumjana Koneva

März-April 2020

PROGRAMM
zum download

FESTLICHE VERANSTALTUNG

dienstag 03.03.2020, 18:00 UHR

 

Das Haus Wittgenstein ist
bis 3. April 2020
für Besucher geschlossen.

 

The Wittgenstein House
is closed for visits
untill April 3, 2020.

 

Das NATIONALE ETHNOGRAPHISCHE MUSEUM Sofia und das BKI HAUS WTTGENSTEIN Wien

stellen Exponate mit originellen Trachten und Schmuck sowie Aquarelle,

die das traditionelle bulgarische Trachtengewand veranschaulichen, vor.

Aquarelle von Evgenia Lepavtsova (1895 – 1981)

Die Künstlerin war eine der ersten Frauen, die die Nationale Kunstakademie in Sofia absolvierte.

Seit 1941 war Lepavtsova als Malerin am Nationalen Ethnographischen Museum in Sofia tätig. Sie malte Bilder und gab in ihren Werken Sujets aus dem ländlichen Alltag an unterschiedlichen Orten in Bulgarien wieder und stellte Aquarelle und Zeichnungen von Trachten aus ganz Bulgarien zur Schau.

Ihr Werk umfasst einzigartige Aquarelle und Bilder, die den begeisternden Schwung des volkstümlichen Schaffens im Laufe der Jahrhunderte wahrheitsgetreu widerspiegeln.

 

Galerie Parterre

Eintritt FREI

 

Die Inspiration Wolle in den Kunstwerken von Dilly Bozadzhieva

Dilly Bozadzhieva wurde 1976 im kleinen bulgarischen Städtchen Kubrat geboren.

Im Projekt Die Schönheit der Traditionen werden Bilder, die traditionelle bulgarische Trachten veranschaulichen, vorgestellt. Infolge eines Dialogs zwischen den unterschiedlichen Ethnien, die Bulgarien im Laufe der Jahre besiedelt haben, ist eine große Vielfalt davon entstanden, die an unterschiedlichen Orten im Land gesehen werden kann.

Bozadzhieva setzt die Wolle in ihren Bildern als Material ein, indem sie eine besondere Technik anwendet und anhand einer spezifischen Nadel die Wolle verfilzt und darauf unterschiedliche Farbtöne setzt.

Die Künstlerin konnte bisher zahlreiche Solo-Ausstellungen

in Bulgarien und im Ausland realisieren.

 

BUCHPRÄSENTATION

freitag 06.03.2020, 18:30 UHR

AUSSTELLUNGen
dienstag 03.03.2020, 18:00 UHR

Ein poetischer Abend mit Dobromir Banev

Liebe mich langsam

die schönste Liebeslyrik des Dichters
 (in bulgarischer Sprache)

 

Moderator: Plamen Totev, Literaturkritiker und Journalist

 

Das 2020 vom Persey Verlag herausgegebene Buch Liebe mich langsam (Originaltitel Обичай ме бавно) vereint Banevs emblematischste Gedichte mit einigen neuen Kompositionen. Sie erzählen in poetischer Form die Geschichte der Liebe, die ein jeder lesen sollte, enn gerade diese Geschichte weckt das Menschliche in uns.

Die entzückende Ausgabe ist reizvoll illustriert mit Fotos von Ivelina Tcholakova.

Dobromir Banev hat schon längst sein Talent bewiesen, die Kraft der Poesie wirkungsvoll einzusetzen, um dadurch unser Bedürfnis, Liebe zu schenken und zu empfangen, in Worte zu fassen. In puncto Bewusstwerden der Liebe in allen ihrer Erscheinungsformen und Ausmaßen, hebt der Dichter uns empor, wobei er sogar in den pessimistischsten Einstellungen das optimistische Streben des Menschen durchschaut, um das Beste, was in einem jeden steckt, mit jemandem zu teilen.

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt FREI

Jazz Konzert

Dimitar Bodurov – Klavier

Präsentation seines letzten Albums Solo in Bonn

Als Jazzpianist, Komponist und Produzent kreiert Dimitar Bodurov (geb. 1979) seinen Musikstil, indem er Jazzimprovisation, klassische Komposition und bulgarische Folklore in einem vereinigt.  Sein letztes Album Solo in Bonn ist eine Live-Aufnahme seines Konzerts in Beethovens Haus in Bonn vom November 2018. Lyrische und zugleich virtuose Improvisationen fließen in Stücke hinüber, die auf bulgarischen Folkloremotiven bauen.

Seit 2000 lebt Bodurov in den Niederlanden, wo er sein Magister Studium am Konservatorium in Rotterdam in der Fachrichtung Jazz-Piano und Komposition absolvierte. Er ist mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnet worden und gastiert regelmäßig in ganz Europa. Bisher sind 15 Alben mit ihm erschienen, in denen er sich mit seinem Trio, als Solo-Piano oder in unterschiedlichen Bands als Bandleader oder Gast präsentiert.

Als Komponist widmet sich Bodurov vor allem Kammer-

werken wie auch Musik für Theater- und Tanzaufführungen.

2012 komponiert er LILITH – eine multidisziplinäre Oper nach der Idee des amerikanischen Soprans Claron McFuddan, produziert von dem Musiktheater Transparant (Antwerpen), die Musik für die Tage der Oper (Rotterdam) sowie für das prestigeträchtige Holland Festival (Amsterdam).

2010 gründet Bodurov sein eigenes Label OPTOMUSIC, in dem er Projekte herausgibt mit der Teilnahme von Musikern wie Teodosii Spassov, dem amerikanischen Saxofonist Michael Moore, dem indischen Perkussionist Sandip Bhattacharya u.a.Dimitar Bodurov hat in seiner bisherigen Karriere mit Musikern wie Randy Brecker, Didier Lockwood, Teodosii Spassov, Claron McFadden und Svetlin Roussev gearbeitet.

Er ist Gründer und Artdirektor des RADAR Festivals, Varna.

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt FREI

Bulgarischer Literaturzirkel - Wien

FRÜHLINGSFARBEN

 (in bulgarischer Sprache

Der Frühling löst die Winterwolken auf und die Sehnsucht an den Sonnenstrahlen und ihre Farben und Töne wird immer stärker!

Lasst uns den Frühling mit einer bunten Lesung feiern!

Veranstalter:

Bulgarische Kulturvereinigung

Kyrill und Method in Wien

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt FREI

Konzert

donnerstag 19.03.2020, 18:30 UHR

LESUNG

dienstag 24.032020, 15:30 Uhr

Podiumsdiskussion

donnerstag 26.03.2020, 18:30 UHR

Ludwig Wittgensteins Haus in Skjolden

auf dem Sognefjord in Norwegen

 

Die Einsamkeit hier tut mir unendlich wohl und ich glaube, daß ich das Leben unter Menschen jetzt nicht vertrüge. In mir gärt alles!

Ludwig Wittgenstein an Bertrand Russell,

Skjolden, Nov-Dez 1913

 

Wittgenstein besuchte Norwegen erstmals im Sommer 1913. Er hatte noch nie einen Urlaub so sehr genossen und war überzeugt, dass er, sobald er nach Norwegen zurückkehren und seine Arbeit wieder aufnehmen könnte, glücklich wäre. Er glaubte, er könne nie sein Bestes geben, außer im Exil. Wittgenstein entwarf das Haus im Frühjahr 1914, für seinen nächsten Aufenthalt in Skjolden. In der Zwischenzeit brach der Erste Weltkrieg aus und so konnte er erst in den 1920er Jahren Skjolden wieder besuchen und das Haus selbst nutzen. Wittgenstein verbrachte lange und sehr produktive Perioden in Skjolden in den 1930er Jahren und zuletzt in 1950, kurz vor seinem Tod. 1958 wurde das Haus demontiert und ins Dorf transportiert, wo es, mit dem Originalmaterial aber in anderer Form, wiederaufgebaut wurde. Dort blieb es in Privatbesitzt bis 2010. Die Luster Gemeinde kaufte das Haus in 2014. Die speziell dafür gegründete Wittgenstein Stiftung in Skjolden konnte 2019 die zu 95% erhaltene Originalholzsubstanz, treu dem ursprünglichen Design, auf dem Originalplatz rekonstruieren (von den Norwegern genannt Østerrike = Österreich).

Rune Falch

(Wittgenstein Archives, Universität Bergen)

Kjetil Trædal Thorsen

(Snøhetta Architektur Oslo, Gründer und Direktor)

Moderation: Radmila Schweitzer

(Wittgenstein Initiative)

 

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt FREI

KREMS MEETS GABROVO

Cartoons aus dem Museum of Humour and Satire. Exkurs #5

Im Exkurs #5 wird die Donau mit Cartoons aus der Sammlung des Museum of Humour and Satire in Gabrovo/Bulgarien thematisiert. Die Donau dient als verbindendes Element zwischen zehn europäischen Ländern. Dabei wird Arbeit und Wirken der Arbeitsgemeinschaft der Donauländer Europas erklärt.

Das Museum of Humour and Satire in Gabrovo/Bulgarien sammelt humoristische und satirische Darstellungen als Ausdrucksmittel in der bildenden Kunst, Literatur, Fotografie, Film, Theater. Die Sammlung umfasst mehr als 50.000 Werke von 6.830 Kulturschaffenden.

Das Karikaturmuseum Krems präsentiert in Exkurs #5 eine Auswahl von 34 Arbeiten zum Thema Europa.

Kurator/innen: Margarita Dorovska, Direktorin Museum of Humour and Satire in Gabrovo

und Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems

 

Wolfgang Ammer 
Blick auf die Welt

Wolfgang Ammer zeichnet Reisenotizen. Zeit seines Lebens unterwegs, sondiert der gebürtige Oberösterreicher Vorkommnisse aus dem politischen Kosmos. Ammer illustriert, interpretiert, kommentiert. Schwarz auf Weiß konfrontiert er uns täglich in der Wiener Zeitung mit seiner kritischen Sicht der Welt, die mit satirischer Schärfe zwar niemals verletzt, aber oft unmissverständlich trifft.

Ammer setzt dabei sein ganzes stilistisches Repertoire ein, um vielschichtige Ideen an die Betrachter/innen zu bringen. Ein aufregendes Unterfangen, das nicht nur in befreiendem Lachen, sondern in anhaltender Nachdenklichkeit endet.

Ergänzend zu den politischen Karikaturen aus Österreich, Europa und der Welt von Ammer und den Arbeiten aus dem Museum of Humour and Satire in

Gabrovo/Bulgarien zeigt das Karikaturmuseum Krems illustrierte Landkarten aus dem Kinderweltatlas Alle Welt. Das Landkartenbuch von Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski.

Kurator:

Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems

 

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt FREI

AUSSTELLUNGseröffnung

mittwoch 01.04.2020, 18:30 UHR

Podiumsdiskussion

donnerstag 02.04.2020,
14:00-
19:00 UHR

Kultur und Macht

im sozialistischen Bulgarien

 

Wissenschaftler aus Bulgarien und Österreich präsentieren 30 Jahre nach der Wende die Resultate ihrer langjährigen Forschungsarbeiten und diskutieren die Ereignisse nach 1944 - die Einführung des sowjetischen Systems, die Wende auf dem Aprilplenum des ZK der BKP von 1956 und die Wahl Todor Živkovs zum Ersten Sekretär, die innere Entwicklung der bulgarischen Kultur und die Wiederkehr der Tradition, den Einfluss der Perestrojka und die Frage der Kontinuität oder des Bruches zwischen dem Staatssozialismus und der Republik Bulgarien nach 1989. Als Grundlage für die Diskussion soll die Monographie von Peter Bachmaier „Die Metamorphose des Staatssozialismus: die Kulturpolitik der Volksrepublik Bulgarien, 1956-1989“ (LIT Verlag Münster-Wien 2019) dienen. Referenten: Dr. Minna Antova, Prof. Dr. Peter Bachmaier, Prof. Iskra Baeva, Doz. Michail Gruev, Prof. Evgenia Kalinova, Prof. Yvanka Raynova.

 

Arbeitssprache – Deutsch und Englisch.

Mitveranstalter:

Österreichisch-Bulgarisches Wissenschaftsforum -

 Verein Freunde des Hauses Wittgenstein

 

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt FREI

Fotoausstellung

mittwoch 22.04.2020, 18:30 UHR

Bulgarien der Religionen

Fotoausstellung von Anthony Georgieff

 

Bulgarien ist berühmt für sein vielfältiges religiöses Erbe: die goldenen Kuppeln der Kathedrale

Skt. Alexander Nevski, die von Mauern umgebenen Rila und Bachkovski Kloster, die bunten Fassaden der Kirchen in Nessebar.

Die christlich-orthodoxe Glaubensgemeinschaft ist die am weitesten verbreitete und einflussreichste Religion in Bulgarien. Sie stellt den Grundstein der bulgarischen Identität dar, ist aber längst nicht die einzige Religion im Land. In Bulgarien findet man alle großen christlichen Denominationen. Ferner haben hierzulande sowohl der Islam als auch das Judentum Einfluss. Als Teil des archäologischen Erbes können mancherorts noch Spuren älterer heidnischer Götzen, Glauben und Aberglauben nachverfolgt werden.

Alle diese Religionen haben eine Vielfalt an noch aktiven und schon verlassenen heiligen Stätten geschaffen, an Künsten und Architekturstilen,

Sitten und Bräuchen, Festen und Aberglauben, die jahrhundertelang nebeneinander existiert haben.

Die Ausstellung Bulgarien der Religionen bietet einen Überblick über die Vielfalt an Glaubensbekenntnissen, Religionen und Göttern im gegenwärtigen Bulgarien. Manche der präsentierten Stätten und Orte gelten als Sehenswürdigkeiten, andere sind nur wenig bekannt oder längst verlassen.

 

Anthony Georgieff ist Fotograf, Journalist und Schriftsteller mit globaler Erfahrung Europa-weit und in den USA. Seine Werke wurden bisher in London, Wien, Prag, Straßburg u.a. präsentiert. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher Bücher, wie zum Beispiel Jewish Bulgaria (2011), Ottoman Bulgaria (2011, 2012), A Guide to Communist Bulgaria (2018), Bulgaria of the Religions (2019),  A Guide to Millennial Plovdiv (2019).

 

Kellergalerie

Eintritt FREI

konzert

donnerstag 23.04.2020, 18:30 UHR

250 Jahre
Ludwig Van Beethoven
Ani Gogova Klavier

 

Ani Gogovas Karriere begann schon sehr früh in ihrer Heimat Bulgarien. Schon in jungen Jahren      wurden Ihr eine Reihe höchster Auszeichnungen für ihre Teilnahme an Wettbewerben für junge PianistInnen im nationalen und internationalen Kontext verliehen. Seit ihrer Kindheit       beteiligt sie sich an Rezitalen, Festivals und Konzerten mit Orchestern sowohl in Europa als auch in Kanada, Mexiko und den USA.

Ihr letztes Album Fantasien, Märchen und Albträume (engl. Fantasies, Fairytales, and Nightmares) wurde von Blue Griffin Recording Label herausgegeben und brachte ihr Lob von Kritikern  für ihr hypnotisierendes Spielen, die Betonung feiner Nuancen, das Herbeiführen einer besonderen Magie sowie für ihre prägnante Genauigkeit, für das Tempo, was an Martha Argerich erinnern lässt (Gary Lemco, Audiophile Audition). In den folgenden zwei Spielzeiten erschienen  zwei weitere Alben von ihr. Der Sturm (engl. The Tempest) vereinigt die Musik welche von William Shakespeares Theaterstück inspiriert wurde. Unsterblich geliebt (engl. Immortal Beloved) erforscht Klavierkompositionen  Beethovens , welche jenen drei Frauen gewidmet war, über die Wissenschaftler die Annahme machen, dass sie hinter der mysteriösen Lady stecken, an die er seinen berühmten Brief an die unsterbliche Geliebte adressierte.

Gogova absolvierte  ein Doktoratsstudium an der University of Michigan, Ann Arbor und lebt seit 2003 in Chicago, wo sie am College of Performing Arts der Roosevelt Universität zur jüngste Professorin berufen wurde und sich damit der weltbekannten Fakultät des Musikkonservatorium anschloss.

Im Programm: Werke von L. V.  Beethoven

 

www.anigogova.com

 

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt FREI

Unser Jahres Programm 2020

ist der kulturellen Vielfalt

Europas gewidmet

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

Bulgarisches Kulturinstitut
Haus Wittgenstein

AUSSTELLUNGen
dienstag 03.03.2020,