Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

Mai 2016

Das Bulgarische Kulturinstitut "Haus Wittgenstein"

ist an folgenden Tagen  für Besichtigungen geschlossen:

25.04,  ( Montag ), 29.04, ( Freitag ), 02.05, ( Montag ), 06.05, ( Freitag )

montag 09.05.2016, 19:00 Uhr

KLAVIERKONZERT

Es spielt der begnadete Interpret

ALEXANDER HINTCHEV

Der Klavierabend ist dem 9. Mai, dem Europatag gewidmet.

Vor 35 Jahren, am selben Tag (9. Mai 1981) ist Alexander Hintchev mit dem berühmten bulgarischen Opernsänger Boris Hristov im Konzerthaus in Wien aufgetreten

 

THEATERSAAL

Eintritt: € 10,-

Im Programm Werke von:

Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Claude Debussy, Frédéric Chopin und Franz Liszt

 

Alexander Hintchev wurde in Sofia geboren und debütierte bereits in jüngsten Jahren mit dem Konzert für Klavier und

Orchester von Edvard Grieg. Sein Diplom erhielt er an der

Nationalen Musikakademie in Sofia. Er gewann mehrere internationale Preise und gastierte in Europa, Amerika und Japan.

Von Claudio Abbado war er zum Festival Wien modern eingeladen. Als Jurymitglied ist er bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben tätig.

Sein Klavierspiel wurde in einem Artikel

im Main-Echo, der größten Tageszeitung

am Bayerischen Untermain, mit dem Titel

„Jeder Tastenschlag Gefühl“ gekürt!

mittwoch 11.05.2016, 19:00 Uhr

FILMVORFÜHRUNG

DER WEG DER BUCHSTABEN

(Dokumentarfilm, 84 min, in bulgarischer Sprache)

 

 

Drehbuch: Desislava Naydenova und Ralitsa Dimitrova

Regie: Ralitsa Dimitrova, Kamera: Plamen Gerasimov

Mit der Unterstützung vom Nationalen Bulgarischen Filmzentrum und

eine Koproduktion mit dem Nationalen Kulturpalast, Sofia

 

Der Weg der Buchstaben führt die Zuschauer auf eine ungewöhnliche und hinreißende Reise. Erzählt wird, gesehen durch die Augen von Historikern und Einwohnern aus zehn Ländern, eine faszinierende Geschichte über das Leben der Heiligen Kyrill und Method und der Schöpfung des kyrillischen Alphabets.Basierend auf historischen Fakten zieht der Film anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums der Geburt des Heiligen Method den Fokus auf sein Leben.

Nach der Vorführung Gespräch mit den Autoren des Films:

Desislava Naydenova absolvierte die Sofioter Universität „Hlg. Kliment Ohridski” im Fach Geschichte, und promovierte am Institut für Slawistik an der Universität Wien. Ab 2007 ist sie als Wissenschaftlerin am Kyrill und Method Zentrum  an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften tätig.

Ralitsa Dimitrova absolvierte das „Gerassimow”-Institut für Kinematographie in Moskau im Fach Filmregie. Sie ist Autorin und Regisseurin  einer bedeutenden Anzahl von Dokumentarfilmen sowie  in allen Fernsehgenres. Seit 1999 arbeitet sie als freie Regisseurin.

Plamen Gerasimov hat die Nationale Akademie für Theater- und Filmkunst „Krastjo Sarafow“ in Sofia absolviert. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Kameramann in Studios für populärwissenschaftliche Filme und Dokumentationen. 1999 gründete er das Produktionsunternehmen B Plus Film mit einem starken Portfolio im Bereich der Film- und Fernsehdokumentation.

 

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt FREI

DONNERSTAG 12.05.2016, 19:00 Uhr

KONZERT

Yordanka Hristova

„Verliebt in das Leben“

THEATERSAAL

Eintritt: € 30,-/ € 25,-/ € 20,-

Ihre Konzertkarriere begann 1964 in Rumänien. 1966 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Goldener Orpheus Festival am bulgarischen Sonnenstrand mit dem Lied „Die Delfine“. Sie wiederholte ihren Erfolg 1967 und 1975, aber nicht mit ihrem „ewigen Schlager“ „Mein Lied, meine Liebe“ („Песен моя, обич моя“), dessen Autor Josif Tsankov als Gründervater der bulgarischen Popmusik galt und bis heute eine wichtige Figur für die bulgarische Estrada bleibt. Yordanka Hristova ist die erste bulgarische Sängerin, die ein großes Konzert in Paris gab. Sie hat 1974 sogar auf dem Eiffelturm interpretiert.

Ihre Konzerttätigkeit umfasst mehr als 3500 Konzerte in über 40 Ländern weltweit. Dazu hat sie 23 Alben veröffentlicht.

Der ewig junge Star der bulgarischen
Pop-Musik Yordanka Hristova wurde am 10. September 1943 in Sofia geboren. Sie absolvierte ihr Studium an der Fakultät für Gesang der Nationalen Musikakademie
„Prof. Pancho Vladigerov“ in Sofia.

mittwoch 18.05.2016 18:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt FREI

Ping Frederiks (Malerei)

Atanas Kolev (Skulpturen)

GEFÜHLE

Eröffnung: Frau Direktor Prof. h. c. Dr. habil. Rumjana Koneva

Zur Ausstellung spricht: Prof. Ulrich Gansert

Musikalische Umrahmung: Gregor Tschalakov (Klavier)

Ping Frederiks wurde in Nijverdal (Niederlande) geboren. Nach ihrem Studium an der Akademie in Apeldoorn Fotovakschool folgte ein vierjähriger Aufenthalt in Sevilla (Spanien), wo sie als Künstlerin tätig war. 1993 kehrte sie zurück nach den Niederlanden und eröffnete ein Atelier in der Stadt Hengelo. Ping ist Mitglied der Künstlergruppe Nijverdal. 2008 nahm Ping an dem internationalen Symposium Atelier an der Donau in Pöchlarn (Österreich) teil, wo sie den Ehrenpreis in der Sparte Malerei gewann. Sie übersiedelte im Anschluss nach Pöchlarn (dem Geburtsort von Oskar Kokoschka), und übernahm gemeinsam mit Atanas Kolev die künstlerische Leitung des internationalen Symposiums Atelier an der Donau. Seit 2011 ist sie Mitglied der Vereinigung der bildenden Künstler der Stadt Plovdiv.

Atanas Kolev wurde in Plovdiv (Bulgarien) geboren. Als einer von drei Brüdern wurde er bereits im Kindesalter von seinem Vater mit der Kunst vertraut gemacht. Er besuchte Kurse in Grafik, Malerei und Plastik. Seine Vorbilder sind Klassiker wie Ilja Repin, Auguste Rodin und Salvador Dali. 1989 kam er nach Österreich. Seit 2002 ist er Österreichischer Staatsbürger. Seinen Werken liegt immer ein starkes Konzept mit tiefem psychologischen und philosophischen Akzent zugrunde. Für seine Plastiken und Skulpturen verwendet er Edelstahl und Buntmetalle, die er schmiedet, schweißt, lötet und gießt. Er ist Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs und Mitglied der Vereinigung der bildenden Künstler der Stadt Plovdiv. 2011 wurde er mit dem Ehrenpreis für Kunst und Kultur der Stadt Pöchlarn ausgezeichnet.

sonntag 22.05.2016, 11:00 Uhr

FESTPROGRAMM

Полагане на цветя на паметника

на Св.Св.Кирил и Методий

в двора на БКИ „Дом Витгенщайн“

ПРАЗНИЧНА ПРОГРАМА

ЗАЕДНО УСПЯВАМЕ

И ТЕАТРАЛНА ПОСТАНОВКА

ЧЕРВЕНАТА ШАПЧИЦА

на  учениците от българо-австрийското  училище

„Св.Св. Кирил и Методий” – Виена

по  случай  24 май – Деня на българската просвета и  култура на славянската писменост

Blumenniederlegung am Denkmal
der Hl. Kyrill und Method im Hof
des Bulgarischen Kulturinstituts „Haus Wittgenstein“

DAS FESTPROGRAMM

GEMEINSAM ERFOLGREICH

UND DIE THEATERAUFFÜHRUNG

DAS ROTKÄPPCHEN

der Schüler der bulgarisch-österreichischen Schule

„Hl.Hl. Kyrill und Method” – Wien

anlässlich des Tages der bulgarischen Bildung und Kultur

und des slawischen Schrifttums am 24. Mai

HOF UND THEATERSAAL

Eintritt FREI

sonntag 22.05.2016, 11:30 Uhr

FESTPROGRAMM

АБВ (ABC)

Eine Skulptur von Andrey Vrabchev

Die Schaffung des glagolitischen Alphabets (Glagoliza)

„Die Glagoliza wurde auf sehr klare geometrische Prinzipien aufgebaut. Die Schaffung des Alphabets, selbst erfolgte aber auf der Grundlage von christlichen Symbolen und Ideen. Da gibt es ein Modul, das einen Kreis, ein Dreieck und ein Kreuz in sich enthält. Durch dieses Modul können alle glagolitischen Zeichen geschrieben werden. Es ist ein grafisches Symbol für „Ich bin Jesu Christi, der Anfang und das Ende“. In den alten Viten wird beschrieben, wie Konstantin-Kyrill Philosoph das Alphabet in einer Nacht erschaffen hat, und in der Tat ist die ganze Glagoliza in diesem Modul enthalten. Entsprechend stellt die Entfernung oder die Erhaltung dieser Elemente die gesamte Logik des glagolitischen Alphabets dar. Dieses geometrische Prinzip ermöglichte eine neue Darstellung des Alphabets im Raum - das heißt, es wurde ein rein räumliches Problem, welches in der Skulptur enthalten ist.“

Andrey Vrabchev

Andrey Vrabchev ist einer der führenden jungen Bildhauer in Bulgarien, der vorrangig in den Bereichen Kunst im öffentlichen Raum und Großmaßstäbliche skulpturale Installationen arbeitet. In seinem Schaffen zeigt er einen neuen Blick auf das monumentale Genre. Je nach seinen künstlerischen Zielen nutzt er Bronze, Stein, Stahl und High-Tech-Materialien.

Andrey Vrabchev hat an der Nationalen Kunstakademie in Sofia (Bulgarien) studiert mit einem
Master-Abschluss im Studiengang Design und einem Bachelor-Abschluss in Bildhauerei.

HAUS “WITTGENSTEIN” HOF

EINTRITT FREI

dienstag 24.05.2016, 19:00 Uhr

FESTPROGRAMM

24. MAI Tag der bulgarischen Bildung
und Kultur und des slawischen Schrifttums

 

10.00-18.00 Uhr
Blumenniederlegung am Denkmal der Hl. Kyrill und Methodi

 im Hof des Bulgarischen Kulturinstituts „Haus Wittgenstein“.

19.00 Uhr
Eröffnung – Prof.h.c.Dr.habil Rumjana Koneva, Direktorin

 des Bulgarischen Kulturinstituts „Haus Wittgenstein“

19.10 Uhr
Begrüßung von I.E. Frau Elena Schekerletova, Botschafterin

  der Republik Bulgarien in Österreich.

19.20 Uhr
Festrede von Prof.h.c.Dr.habil Rumjana Koneva, Direktorin

 des Bulgarischen Kulturinstituts „Haus Wittgenstein“

19.30 Uhr
Verleihung der Auszeichnungen des Ministeriums für Kultur der   Republik Bulgarien für Verdienste um die Verbreitung und Vermittlung   bulgarischer Kunst und Kultur in Österreich anlässlich des Feiertages.

 

FESTLICHES KONZERT

mit dem QUARTETT HORS

 

Das Streichquartett HORS wurde 1991 gegründet. Anastasiya Detistova- Abadzhieva (Violine), Mariana Vrabcheva (Violine) und Pepa Djeneva (Viola) haben die Nationale Musikakademie „Prof. Pancho Vladigerov“ in Sofia absolviert, Palmira Gribneva-Tomanova (Violoncello) – das Staatliche Moskauer „Pjotr Iljitsch Tschaikowski“ Konservatorium.

Strategische Priorität in den Interpretationen von HORS hat die bulgarische Musikkultur und vor allem die zeitgenössische bulgarische Musik. Es wurden zahlreiche Uraufführungen von neu komponierten bulgarischen Werken realisiert.

 

HOF UND THEATERSAAL

Eintritt FREI

MONTAG 30.05.2016 19:00 Uhr

KONZERT

Abschlusskonzertabend

der Meisterklasse für junge Opernsänger unter der Leitung

des bulgarischen Tenors Bojidar Nikolov

in Zusammenarbeit mit dem slowakischen Pianisten und Dirigenten Peter Valentovic

 

Bojidar Nikolov (1959 in Sofia geboren) ist ein anerkannter  Opernsänger. Er hat auf den Bühnen der Wiener Staatsoper, Salzburg, in Liceu in Barcelona, in San Carlo in Neapel, im Teatro La Fenice in Verona, in der Oper in Real Madrid gesungen, sowie  gemeinsam mit Claudio Abbado, Placido Domingo, Mirella Freni, Nicolai Ghiaurov, Edita Gruberová, Piero Cappuccilli, Montserrat Caballé, Nikola Gjuselev, Renato Bruson und viele mehr aufgetreten. Und das auf den Bühnen in Italien, Deutschland, Japan, Canada, Schweiz, USA und Spanien.

1980 in der Slowakei geboren, gewann Peter Valentovic bereits als junger Pianist mehrere nationale Wettbewerbe und begann neben großen Konzerten als Pianist auch seine Karriere als Korrepetitor. Er studierte Dirigieren bei Leopold Hager an der Wiener Musikuniversität und bei Zsolt Nagy am Conservatoire National Superiéur in Paris. Bereits während des Studiums gewann er mehrere Preise und wurde in Wien mit dem Viktor Bunzl Stipendium für außerordentliche künstlerische Begabung ausgezeichnet.

 

 

THEATERSAAL

EINTRITT FREI

dienstag 31.05.2016 18:30 Uhr

KONZERT

Anlässlich des Internationalen

Kindertags 2016 präsentiert diE

den

Zyklus Junge Meister

Es spielen und singen:

Martin CHUDADA – Klavier, 15 Jahre (Slowakei)

Avigea DELIVICHEVA – Flöte, 10 Jahre (Österreich)

Marzia GUSEYNOVA – Gesang, 17 Jahre (Russland)

Eliška KUKALOVÁ – Violine, 17 Jahre (Tschechien)

Maria-Desislava STOYCHEVA – Klavier, 18 Jahre (Bulgarien)

Allegra TINNEFELD – Violine, 10 Jahre (Österreich)

THEATERSAAL

Eintritt: € 12,-/€ 9,- ermäßigt (bis 26Jahre und Pensionisten), (Freie Platzwahl)

Die Musikagentur VENIA Audition Academy and Promotion wurde 2014 gegründet. Ihre Tätigkeit gliedert sich in drei großen Bereichen: VENIA Audition Academy, VENIA Promotion und Ensemble VENIA. Eines ihrer Ziele ist es, eine Bühne für Solisten zu schaffen – nicht nur für schon etablierte, sondern auch für angehende junge Solisten bis 19-20 Jahren. VENIA Promotion sucht nach Talenten und fördert ihre Karriere.

Alle Solisten in diesem Konzert haben schon hervorragende Leistungen erreicht und mehrere Preise - nationale und internationale - gewonnen.

In Zusammenarbeit mit: EUNIC Austria, Bulgarisches Kulturinstitut „Haus Wittgenstein“, Russisches Kulturinstitut Wien, Slowakisches Institut, UNESCO Club Vienna, Tschechisches Zentrum sowie nikoweb.net (works) und Younion.

VENIA spendet einen Teil der Einnahmen an die Kinderkrebshilfe.