Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

Februar 2016

Februar 2016

DONNERSTAG 04.02.2016, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung

Multidisziplinäres Kunstprojekt

in Erinnerung an

Liubomir Jordanov (1934-2012)

Eine Künstlerfamilie stellt

sich mit ihren Arbeiten vor:

Liubomir Jordanov

(1934-2012)

Lithographie

 

Daniela Jordanova

Malerei, Videoinstallationen

 

Stefan Yordanov

Lichtskulptur, Collagen

 

Zdravka Olekova

Keramikskulpturen,

Digitaldruck

Das Projekt wurde für verschiedene europäische Städte für den Zeitraum 2014 bis 2020 entwickelt.

Es stellt einen kreativen Dialog zwischen vier Künstlern dar, alle Mitglieder der Familie Yordanovs: Vater Lubomir Yordanov (1934 - 2012), Ehefrau Zdravka Olekova, Sohn Stefan und Tochter Daniela.

In einem visuellen Gespräch mit Hilfe von Werken verschiedener Genres (Grafik, Keramikskulpturen, Digitaldruck, Malerei, Videoinstallationen, Lichtkunst, Collagen) präsentieren sie dem Publikum ihre Entdeckungen zum Thema der menschlichen Entwicklung  im weitesten Sinne des Wortes.

Eine der wichtigsten und aktuellsten Themen unserer Zeit ist der Wert der natürlichen und universellen Evolution (physisch, wirtschaftlich, politisch und

ästhetisch) in der fortdauernden Entwicklung der Gesellschaft.

„Als Künstler glauben wir an die Bedeutung des lebenswichtigen Beitrags des Menschen, um eine bessere Welt zu erstellen, im Einklang mit der Natur und der Zivilisation“.

Familie Yordanov

GALERIE PARTERRE

Eintritt frei

DIENSTAG 09.02.2016, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung

VAMPIRE AUS

BULGARIEN

Wilhelm Kramer wurde 1967 in Wien geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Straßburg und seine Jugend in Paris. Nach seinem Wehrdienst in Österreich studierte er zwei Jahre lang romanische Philologie in Wien und bereiste die Welt. Er ließ sich für sieben Jahre in Warschau nieder und lebte danach vier Jahre in Genf. Dann folgte er wieder dem Ruf der Welt und reiste nach Brüssel, wo er fünf Jahre verbrachte, bevor er nach Sofia übersiedelte. Nach vier Jahren kehrte er schließlich nach Wien zurück, wo er jetzt lebt, arbeitet und künstlerisch tätig ist.

 

„Da ich vier Jahre in Sofia gelebt habe, und mir Land und Leute ans Herz gewachsen sind, spiegelt sich diese Liebesbeziehung in meinen Werken wieder. Ganz besonders interessiere ich mich für die Mythologie, die Symbole und natürlich, aus gegebenem Anlass (damit meine ich die archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahre an der Bulgarischen Ostküste) für die Vampire des Balkanlandes Bulgarien. Ich freue mich, mit meinen Bildern einen interessanten Aspekt über Bulgarien in Wien präsentieren zu dürfen.“

Wilhelm Kramer

KELLER GALERIE

Eintritt frei

donnerstag 11.02.2016, 19:00 Uhr

VORTRAG

Prof. Dr. Georgi Lozanov

(1926-2012) und sein Beitrag im allgemein-menschlichen

und wissenschaftlich-pädagogischen Kontext“

90 Jahre

seit seiner Geburt

40 Jahre
seit seiner wissenschaftlichen Präsenz in Österreich

Wer ist der Mensch und der

Wissenschaftler Prof. Dr. Lozanov?

Was ist die Grundlage seiner

Wissenschaft „Suggestologie“ und

wie wird sie in der Praxis angewendet?

Was bedeutet Suggestopädie und warum beabsichtigt
die neue Version eine De-suggestive Ausbildung?

Was macht die Methodik Suggestopädie auch heute einzigartig?

Was sind die Prinzipien, die Werkzeuge und die erforderlichen Voraussetzungen

für den Erfolg der Methodik?

Wie haben sich die Ideen von Dr. Lozanov im Laufe der Jahre entwickelt,

und was hat er uns hinterlassen?

Welche ist seine Beziehung zu der österreichischen Wissenschaft und was für eine Spur hat er in Österreich hinterlassen?

 

Vortrag und Gespräch mit Angelina Karaslavova, langjährige Assistentin von Prof. Lozanov.

(in bulgarischer Sprache)

 

Angelina Karaslavova lebt seit 1990 in Österreich, wo sie die Gesellschaft der bulgarischen Sonntagsschule in Wien gegründet hat. Sie kooperierte mit Dr. Lozanov bei suggestopädischen Projekten (AVICS), ist Mitglied der von ihm gegründeten Assoziation der Suggesto-Fachleute (LITA) und bliebt in ständigem Kontakt mit ihm bis zu dessen Tod im Jahr 2012. Sie gründete die Gesellschaft „AVICS“ als Basis zur Anwendung des audio/visuellen/interaktiven/kommunikativen Suggesto-Systems mittels des Bildungskomplexes „Victory“.

GALERIE PARTERRE Eintritt FREI

MONTAG 15.02.2016, 19:00 Uhr

KLAVIERABEND / CD-PRÄSENTATION

Albena Petrovic-Vratchanska ist eine luxemburgische Komponistin bulgarischer Herkunft. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Verdienstorden des Großherzogtums Luxemburg ausgezeichnet – die höchste Medaille, die dieses Land im Bereich der Kultur vergibt.

Geboren 1965 in Sofia, machte sie einen Master Abschluss in Komposition und Musiktheorie in Bulgarien und lebt seit 1996 in Luxemburg. Sie komponierte mehr als 600 Werke in verschiedenen musikalischen Stilen. Einige ihrer Arbeiten sind von Schott Music International, Luxemburg Music Publishers herausgegeben, und ihre pädagogische Arbeit brachte sie in einer eigenen Ausgabe heraus.

In Luxemburg ist Albena Petrovic-Vratchanska nicht nur als Pianistin und Pädagogin aktiv. Unter anderem fördert sie talentierte Kinder. Sie hat einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der sich „Artistes en Herbe“, sprich „Nachwuchskünstler“ nennt.

Ihr neuestes Album heißt „Kristall-Traum“ („Cristal Dream“). Als Interpreten konnte sie den Pianisten Romain Nosbaum gewinnen. Das Album selbst erschien Ende Januar 2016 offiziell auf dem Markt.

 

„Die Idee dazu kam nach einer Reihe interessanter Vorschläge; vor drei Jahren bestellte ein angesehener Notenverlag eine Komposition von mir für einen Sammelband. Wenig später folgten weitere Aufträge. Es bot sich also geradezu an, ein Album herauszugeben. Am 31. Oktober 2015 fand in Bulgarien die Vorpremiere statt“

Albena Petrovic-Vratchanska

 

Mit der Unterstützung von:

Der

Kristall-

Traum

Die  neue CD „Crystal Dream“ des Musikunternehmens GEGA NEW

mit Werken von Albena Petrovic-Vratchanska
wird präsentiert

Am Klavier Romain Nosbaum

Im Programm Stücke von

Claude Debussy und  Albena Petrovic-Vratchanska

 

  • Der Kristall-Traum
  • Ein geheimer Traum
  • Brennende Schatten
  • Nur Schatten
  • Warten Sie mal
  • Nebel
  • Laub
  • Ondine
  • Feuerwerk
  • Nocturne
  • Träumereien

Romain Nosbaum wurde in der Schweiz geboren. Er begann am Konservatorium in Luxemburg mit dem Klavierspiel im Alter von 7 Jahren. Er setzte sein Studium am Nationalen Konservatorium von Metz und der Musikakademie Basel fort und perfektionierte seine Kunst am Konservatorium Bern in der Klasse von Rada Petkova. Seine weiteren Lehrer waren Alexander Müllenbach, Marie-Paule Aboulker, Peter Efler, André Dumortier, Gérard Wyss, Emile Naoumoff, Mikhail Faerman, Jean-Claude Vanden Eynden, Theodore Paraskivesco und Norman Shetler (Salzburg). Zahlreiche Konzerte führten ihn durch Europa und Russland als Solist und Kammermusiker.

GALERIE PARTERRE, SAAL 1, EINTRITT FREI

 

DIENSTAG 23.02.2016, 19:00 Uhr

LESUNG

Ein Abend

des Bulgarischen

literarischen

Zirkels in Wien

GALERIE PARTERRE, SAAL 1

Eintritt  FREI

Ivanka Kraeva

wurde in Burgas geboren. Sie hat die Universität „St. Cyril und Methodius“ in Veliko Tarnovo für Medien und Werbung absolviert. Seit mehreren Jahren veröffentlicht sie Kurzgeschichten und Gedichte bei der online Website für Literatur „Hulite“. Im Jahr 2013 wurde ihr Buch „Wo ist der Winter verschwunden?“ vom Verlag „Isis“ herausgegeben. Das Buch ist für Klein und Groß geschrieben. Die Hauptfiguren sind die Buchstaben aus dem Alphabet, jeder mit seinem eigenen Charakter. Die Buchstaben gehen bis in die Sahara um den Winter zu suchen und ihn zurück zu holen. Im Jahr 2015 wurde ihr Gedicht „Silhouetten der Kühe“ zum nationalen Poesie-Wettbewerb „Am Fuße des Berges Vitosha“ nominiert und veröffentlicht. Derzeit arbeitet und lebt die Autorin in Wien.

Schenya Schiwkowa-Stajkova

kommt aus Varna. Sie ist Autorin der Bücher „Mamas Festtag“, „Wald-Rennen“, „Blinder Passagier“, „Wer wird der Sieger sein“, „Die treuen Freunde“ und „Dieb im Walde“. Bald kommt auch ihr neues Buch „Ein Zauberer im Wald“ heraus. Sie schreibt auch Texte für Kinderlieder, von denen das bekannteste „Das tapfere Häschen“ mit Musik von Haigashod Agasyan ist.

Schenya Schiwkowa-Stajkova wurde bei mehreren nationalen Wettbewerben ausgezeichnet, von denen die bekanntesten „Stojan Drinov“ in Panagyurishte (zweiter Preis für das Gedicht „Die Geschichte des Pinguins“) und der Wettbewerb „Flugstatus“ in Sopot (erster Preis für das Gedicht „Eines Tages“) sind.

Lili Mireva

ist in Sofia vor etwas mehr als dreißig Jahren geboren und studierte Medizin und Biologie an der Universität Wien. Ihre große Leidenschaft sind Theater-Kostüme und Literatur. Sie selbst behauptet, über Dinge zu schreiben, für die es keinen Sinn hat zu reden.

Vorgestellt werden die Autorinnen

Ivanka Kraeva, Schenya Schiwkowa-Stajkova, Lili Mireva

(In bulgarischer Sprache)

Veranstalter:

Bulgarische Kulturvereinigung „Kyrill und Method“

Bulgarisches Kulturinstitut „Haus Wittgenstein“

Judgment

(Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

DONNERSTAG. 25.02.2016 19:00 Uhr

FILMVORFÜHRUNG

GALERIE PARTERRE, SAAL 1, Eintritt  FREI

 

In einer kleinen bulgarischen Stadt an der Grenze zur Türkei lebt der Milchfahrer Mitio mit seinem 18-jährigen Sohn Vasko. Ihre Beziehung zueinander ist nach dem Tod von Mitios Frau Fanka extrem angespannt. Zu allem Überfluss verliert Mitio eines Tages auch noch seinen Job. Um die Existenz  seines Sohnes zu sichern, sieht er sich gezwungen, einen fragwürdigen Auftrag seines früheren Armee-Captains anzunehmen. Für ihn soll Mitio illegale Flüchtlinge aus Syrien über die türkische Grenze in die EU transportieren. Neben dem großen persönlichen Risiko, das er damit eingeht, sind es vor allem die Erinnerungen an seine traumatische Vergangenheit, die ihm auf dem Weg durch das Grenzgebiet schwer zu schaffen machen. Schließlich hat Mitio dort seinen Militärdienst abgeleistet, zur Zeit des Kalten Krieges. Dabei hat er Schreckliches getan, das er seitdem zu verdrängen versucht.

Regie: Stefan Komandarev

Musik: Stefan Waldobrew

Kostümbild: Elena Stoyanova

Drehbuch: Stephan Komandarev,

Emil Spahiyski, Marin Damyanov

Darsteller:
Assen Blatechki, Harry Anichkin,
Paraskeva Djukelova, Meto Jovanovski,
Vasil Vasilev-Zueka, Hristo Mutafchiev,

Predrag Manojlovic, Luran Ahmeti u. a.