Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Bulgarien, Wien,Bulgarisches Kulturinstitut, Haus Wittgenstein, Български Културен Институт Виена,

 

 

MAI-JUNI 2019

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

DONNERSTAG 02.05.2019, 19:00 Uhr

 Farben und Klänge II
Borjan Lazaroff (Malerei)

 (Musikalische Umrahmung - Wladigeroff Brothers)

Borjan Lazaroff wurde 1979 in Sofia geboren.

1998 –  Abschluss an dem Kunstgymnasium   
Akad. Il. Petrov in Sofia

2001 –  Studium an der University of the Arts London

Lasaroff hat mehr als 20 Einzel- und Gruppenausstellungen in Sofia, Wien, Plovdiv, Oslo u.a.

Momentan studiert er Philosophie an der

Sofioter Universität Hl.Kl. Ochridsky.

Diese Malerei, die Farbe und Macht von der bulgarischen Volkskultur schöpft, beherrscht alle ihrer philosophischen Zeichen und Symbole, sie ist der ewige Motor von Lebens-emotionen, mit dauernden, das Leben erleuchtenden Geist und Wirkung. Der Einklang der Bilder und der Musik, komponiert und aufgeführt von den Brüdern Wladigeroff, stellt ein Ton in der Kunstpalette der drei Künstler dar, der nie ausblendet.

Ich bin froh, dass wir drei wieder die Kreationen, die jeder von uns in seiner Arbeit und in seinem Schaffen erreicht hat, vorstellen können.

Borjan Lazaroff

Ausstellungsdauer 02.05 – 09.05.2019

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt frei

 

KONZERT

donnerstag 09.05.2019, 18:30 Uhr

Gesang: Kyros Patsalides

  Zoe Nicolaidou

 Konstantia Nicolaou

Klavier:  Prof. Dr. Pantelis Polychronidis

 

Die Künstler des Zypriotischen Kulturzentrum (ZKZ) in Wien werden zypriotische, griechische und italienische Lieder aufführen.

 Das Zypriotische Kulturzentrum (ZKZ) in Wien wurde 2004

gegründet. Sein Präsident ist der zypriotische Bariton

Kyros Patsalides. Das ZKZ in Wien organisiert Veranstaltungen zu Themen der zypriotischen Kultur mit hochwertigem Musikprogramm. Auf jährlicher Basis organisiert es auch das Zypriotische Galakonzert im Wiener Musikverein.

EUNIC Musikfestival 2019

Galerie Parterre, Saal 1

Entritt frei

 

JAZZ KONZERT

donnerstag 09.05.2019, 18:30 Uhr

EUNIC Musikfestival 2019

 

Prof. Simeon Shterev und Antoni Donchev sind unter den anerkanntesten bulgarischen Interpretern von Jazz.

Die beiden Musiker spielen bereits seit 25 Jahren zusammen, seit der Zeit, als Antoni Donchev zum Mitglied des
FOCUS Jazz Quartetts (Simeon Shterev – Flöte, Antoni Donchev – Klavier, Teodosij Stoykov-Bass, Christo Jotzov – Drums) eingeladen wurde.

Sie haben auch eine gemeinsame CD Barock und Jazz  veröffentlicht und wirkten in zahlreichen gemeinsamen Projekten zusammen.

Simeon Shterev und Antoni Donchev haben auf vielen europäischen Musikbühnen gastiert und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Sie musizierten mit weltbekannten Musikern, wie Chick Corea, Albert Mangelsdorff, Kenny Wheeler u.a.

Prof. Simeon Shterev - Flöte

Antoni Donchev - Klavier

Im Programm: Miles Davis,  Jerome Kern, Simeon Shterev, Antoni Donchev, Michel Blavet  u.a

Galerie Parterre, Saal 1

Entritt FREI

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

donnerstag 16.05.2019, 18:30 Uhr

140 Jahre  Hauptstadt Sofia

die Städtische Kunstgalerie Sofia präsentiert die Ausstellung

Im Herzen von Sofia

Europäische Präsenz in der Gegenwärtigen Architekturgestalt

der bulgarischen Hauptstadt

Die Ausstellung stellt Werke bulgarischer Künstler, die von der Stadt Sofia inspiriert sind, vor. Die meisten der

Autoren haben in der ehemaligen Tschechoslowakei, Österreich, Italien, Deutschland u.a. studiert.

Die für die Exposition ausgewählten Bilder sind von den anerkannten bulgarischen Malern Nikola Tanev, Naiden Petkov, Tsanko Lavrenov, Alexander Stamenov, Denjo Tchokanov, Vladimir Kavaldjiev, Todor Hadjinikolov   u.a.

In ihren Bildern sind Denkmäler der Architektur wie: die Volksversammlung, das Denkmal Tzar Osvoboditel, das Volkstheater Ivan Vazov, Orlov most (Adlersbrücke), die Sofioter Universität, das Bad Bashi dzamija, Die Sofioter Synagoge, die Kirche Sveta Sofia, die Rotonde Sveti Georgi, sowie Fragmente aus der jüngeren Vergangenheit des Landes wie das Denkmal der sowjetischen

Armee, das Parteihaus und das heute ehemalige Mausoleum zu sehen.

Bei der Gestaltung und Realisierung all dieser Objekte, welche die reiche und langjährige Geschichte der bulgarischen Hauptstadt zeigen, haben eine Reihe von bemerkenswerten Architekten wie Vazlav Prosek

(Tschechien), Friedrich Grünanger (Österreich), Ludwig Richter(Wien), Herman Heller (Deutschland), Peter Paul Brang (Rumänien), Viktor Rumpelmayer

(Slowakei), Arnoldo Dzoki (Italien), Daniel Neff

(Schweiz) u.a. sowie auch die Vertreter der Bulgarischen Architekturschule, Naum Torbov, Ivan Vasilojov, Pentcho Koichev, Nikola Lazarov, Sava Ovtcha-rov u.a. mitgewirkt.

Ausstellungsdauer:
16.05 - 12.06.2019

Galerie Parterre

Eintritt FREI

KULTURTOURISMUS

dienstag 21.05.2019 18:30 Uhr

Das ist eine besondere Reise in die Vergangenheit; eine Reise durch verschiedene Zeitalter der menschlichen Zivilisation in Ost- und Mitteleuropa.

Der Historische Park erstreckt sich auf über 500 Hektar und liegt 33 km von der Stadt Varna entfernt. Er bietet den bulgarischen und ausländischen Besuchern eine interaktive Reise durch die fünf Zeitalter der menschlichen Zivilisation. Im Park ist eine Entwicklung von über 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte zu sehen, die vom Chalkolithikum, Neolithikum, der glorreichen Geschichte der Thraker und Römer bis hin zur Blütezeit des Ersten und Zweiten bulgarischen Königreichs von 7.bis 14. Jahrhundert reicht.

Präsentation des

Geschichtsparks Varna

Mit verschiedenen interaktiven Bildungsformaten soll der Park Besuchern Kontakt zu alten Kulturen ermöglichen und so eine Antwort auf die wachsende Nachfrage nach historischen Sehenswürdigkeiten sowie „echten“, authentischen Kulturtourismus liefern. Dazu werden thematische Kurse in Sachen historisches Handwerk, Shows und Filme, alte Kampfkunstausbildung, Reitkurse, geschichtliche Seminare, Ausstellungen und genaue Nachbildungen verschiedener Orte, Objekte und Lebensalltag der Menschen aus fünf historischen Epochen angeboten.

Des Weiteren kann man authentische Rezepte aus der Antike probieren, die ausschließlich mit natürlichen bulgarischen Produkten zubereitet werden. Ergänzt wird das Kultur-Erlebnis durch einen Kinderbereich, ein Kino und einen Souvenirladen mit Repliken alter Artefakte, die von erfahrenen Malern nachgebildet wurden.

Neben dem Bau der riesigen Attraktion sind bereits mehr als 100 Exemplare von Büchern mit Kurzgeschichten und Comics in sieben Sprachen erschienen. Hierbei handelt es sich um Kinder- und Erwachsenenbildbände sowie Enzyklopädien, welche Besuchern bulgarische Geschichte auf angenehme und unterhaltsame Weise näherbringt.

 

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt FREI

FESTLICHE VERANSTALTUNG

donnerstag 23.05.2019 18:00 Uhr

24.Mai

Tag der bulgarischen Bildung und Kultur

und des slawischen Schrifttums

 

FESTPROGRAMM
(in bulgarischer Sprache)

18.00 Uhr – Festreden:

S.E.Dr. Ivan Sirakov, Botschafter der Republik Bulgarien in der Republik Österreich

Ao. Prof. Dr .Rumjana Koneva, Direktorin des Bulgarischen Kulturinstituts Haus Wittgenstein

Verleihung der Auszeichnungen des Ministeriums für Kultur der Republik Bulgarien für Verdienste um die Verbreitung und Vermittlung bulgarischer Kunst und Kultur in Österreich.

 

FESTLICHES KONZERT

Dora Deliyska – Klavier

Anlässlich des 24. Mai - Tages der Bulgarischen Bildung und Kultur und des slawischen Schrifttums wird Dora Deliyska einen Teil ihres Projekts Alles Walzer, einmal anders, welches im März 2019 im angesehenen Schubertsaal im Wiener Konzerthaus erfolgreich Prämiere gefeiert hat, präsentieren.

Speziell für das bulgarische Publikum in Wien und zum Ehren des Feier-tages, wird Frau Dora Deliyska auch Musik von Pantcho Vladigeroff spielen, dessen 120-Jähriges Jubiläum wir heuer feiern.

Hier spielt eine echte Musikerin, eine die versucht, in die Tiefe der Werke vorzudringen …  schrieb Guy Wagner in seiner Rezension:

Eine musikalische Entdeckungsreise!

 

Galerie Parterre, SAAL 1

Eintritt frei

FILMVORFÜHRUNG

samstag 25.05.2019, 18:00 uhr

Artis International Kino,

Schultergasse 5, 1010 Wien

Eintritt: € 15

Sonya Yoncheva:

Sempre Libera

In der neuen Dokumentation Sonya Yoncheva: Sempre Libera zeigen Ema Konstantinova und Georgi Toshev, dass Erfolg nicht nur von Talent, sondern von vielen kleinen Faktoren abhängt.

Sonya Yoncheva ist der aufsteigende Stern am Opernhimmel und gehört bereits seit Jahren zu den wichtigsten ihrer Generation. Ihre Performance als Violetta in Verdis La Traviata bezeichnet man  als die beste seit Maria Callas.

Nach der Filmvorführung hat das Publikum die Möglichkeit Fragen an die Sopranistin zu stellen.


Karten können ausschließlich via E-Mail an

office@haus-wittgenstein.at

bestellt werden.

Bitte in der Betreffzeile Folgendes angeben:
Anmeldung zur Filmpremiere

die Bulgarische Botschaft
das Bulgarische Kulturinstitut Haus Wittgenstein

präsentieren

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

montag 27.05.2019, 18:30 Uhr

Die Bulgarischen Kulturhäuser

an der Grenze von Südosteuropa

Die Ausstellung Die Bulgarischen Kulturhäuser an der Grenze von Südosteuropa entstand aus einer Idee des Regionalen Zentrums für Erhaltung des nichtmateriellen Kulturerbes im Südosteuropa unter der Schirmherrschaft von UNESCO und der Universität für Bibliothekswissenschaft und Informationstechnologien (Sofia) (UniBIT). Als Partner der beiden Institutionen treten die Nationalbibliothek
Hl.Hl. Kyrill und Method und Der Verband der Volkskulturhäuser in Bulgarien auf.

Das Ziel der Ausstellung ist die umfassende nichtmaterielle Erbschaft  in der Region der südöstlichen Grenze Bulgariens und speziell aus dem Gebiet der Gemeinden von Malko Tarnovo, Tzarevo, Boljarovo,  Elchovo, Topolovgrad, Svilengrad zu präsentieren.

Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, diese eigenartige kulturelle Institution in verschiedenen nationalen Zentren außerhalb des Landes zu präsentieren und auch den bulgarischen Beitrag zu dem regionalen Kulturkonstrukt während der Jahrhunderte hervorzuheben.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Seminars  Die gegenwärtige Dimensionen des europäischen Bildungs-und Wissenschaftsraums (Bulgarisch-österreichischer Kulturverkehr) der Universität für Bibliothekwissenschaft und Informationstechnologien  präsentiert. /28.05.2019, BKI Haus Wittgenstein/

Kellergalerie

EINTRITT FREI

FESTLICHE VERANSTALTUNG

samstag 01.06.2019, 12:30 Uhr

UNESCO VIP-PARK GOLS

Burgenland, 7122 Gols, Landhotel Birkenhof,

Birkenplatz 1

Gedenksrede:
Ao. Prof. Dr. Rumjana Koneva
Direktorin des bulgarischen Kulturinstituts Haus Wittgenstein

Grußworte:
Bgm Dir. Hans Schrammel

Dankesworte:
Dr. Boitscho Damjanov,
Präsident des bulgarischen Kulturvereins Kyrill und Method in Wien

Anlässlich des

2. Juni - Tag von Christo Botev

Kranzniederlegung am Denkmal von Christo Botev unter dem Ehrenschutz von
 S. E. Dr. Ivan Sirakov, Botschafter der Republik Bulgarien und

Dir. Hans Schrammel, Bürgermeister von Gols

 

Kulturprogramm Gedichte, Musik und Volkstänze:

  • Bulgarischer Chor – Wien unter der Leitung von Maestro Bojidar Abraschev
  • Folklore-Tanz-Gruppe Pendari– Wien, unter der Leitung von Choreografin Galya Mileva
  • Folklore Kindertanzgruppe der Bulgarischen Schule Kyrill und Method – Wien

THEATERAUFFÜHRUNG
dienstag 11.06.2019, 18:30 Uhr

ABGESAGT

Das Theater Adriana Budevska – Burgas

präsentiert Tony Dimitrova in

Sich unter dem Regenbogen

durchzuziehen

(in bulgarischer Sprache)

Ein Theaterstück von Peter Kwilter mir der Teilnahme von Vesselin Platchkov und Assen Lozanov.

Übersetzung aus dem Englischen: Tatjana Ivanova

Regie: Borislav Tschakrinov

Musik und Arrangement: Yassen Dimitrov

 

Alle kennen die Hollywood Version von dem  Musical  Der Zauberer aus Oz. Und alle erinnern sich an das kleine Mädchen, ein Körbchen in der Hand tragend, welches auf dem gelben Fußpfad hüpft und singt: Dort, irgendwo unter dem Regenbogen…. Alle wiederholen ihren Name - Judy Garland. Die Zauberei hat gewirkt – Millionen von  Zuschauern sind verzaubert und verliebt.

Das Theaterstück ist eine dramatische Erzählung über die letzten Strahlen des Regenbogens. Über die letzten Konzerte von Judy Garland in London, kurz vor ihrem Tod. Bei ihr sind ihr letzte Ehemann Mickey Deans und der beliebte Klavierspieler Antony.

Ein Stück über den Preis des Erfolgs und das unmögliche, unerreichbare Menschenglück.

Zehn Jahre nachdem das Stück geschrieben worden ist, läuft es erfolgreich durch alle Bühnen von Westend bis Broadway.

Es ist Zeit dieses wunderbares Trio – Tony Dimitrova, Vesselin Platchkov und Assen Lozanov zu erleben!

THEATERSAAL

EINTRITT: 20 Euro | Studenten: 15 Euro

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

dienstag 11.06.2019, 18:30 Uhr

Stoyko Sakaliev
Posterausstellung

1956 in Burgas geboren.

1985 – Abschluss an der Kunstakademie in Sofia, Fachrichtung  Plakat beim Prof. Alexander Poplilov

Seit 1985 ist er als künstlerischer Gestalter von Plakaten bei dem Stadttheater in Burgas tätig.

Seit 1985 nahm er an allen nationalen Ausstellungen, Biennalen und Triennalen der angewandten Grafik und Bühnenplakats teil.

Sakaliev hatte zahlreiche Auftritte auf dem Gebiet des politischen, Werbe- und Theaterplakats in Russland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Polen, Slowakei, Japan, Mexico, Finnland, USA, Ukraine usw.

Einzelausstellungen:

Bühnenplakat:

1989 in Sofia,

1996, 2006 und 2012 in Burgas

2007 in Philadelphia, USA

Auszeichnungen:

2012 wurde Sakaliev

Künstler des Jahres in Burgas ernannt.

Sakaliev arbeitet auf dem Gebiet der Grafik und Malerei.

THEATERSAAL

BUCHPRÄSENTATION

mittwoch 12.06.2019, 17:00 Uhr

Peter Bachmaier

Die Metamorphose des Staatssozialismus

Die Kulturpolitik der Volksrepublik Bulgarien, 1956-1989

Reihe Miscellanea Bulgarica, herausgegeben vom Verein der Freunde des Hauses Wittgenstein, 340 Seiten, LIT-Verlag, Wien, 2019
Aus Anlass des 30. Jahrestages der Wende in Bulgarien.

Die Publikation beruht auf Dokumenten aus bulgarischen und russischen Archiven, die im Laufe der letzten Jahrzehnte freigegeben wurden. Die Publikation setzt sich zum Ziel, die Erneuerung der bulgarischen Kultur in der Periode der Herrschaft Todor Živkovs (1956-1989) zu untersuchen. Die Kultur unterstand nicht der direkten Kontrolle der Sowjetunion und konnte sich in dieser Periode bis zu einem gewissen Grad selbständig entwickeln. Das Komitee für Kultur verfügte unter dem Vorsitz von Ljudmila Živkova (1975-1981) über fast unbeschränkte Mittel, und der XII. Parteitag der BKP (1981) erklärte Bulgarien zur Republik der Blüte der Kultur. In der Zeit der Perestroika war Bulgarien eine Insel, der einzige stabile Staat im damaligen Ostblock.

Prof. Dr. Peter Bachmaier, geb. 1940 in Wien, Osteuropahistoriker und Politologe, Mitarbeiter und Vorstandsmitglied des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts (1972-2005), Sekretär des Bulgarischen Forschungsinstituts (2005-2010), Dr. h. c. der Sofioter Kliment-Ochridski-Universität (2008).

Begrüßung: Ao. Prof. Dr. Rumjana Koneva, Direktorin des Bulgarischen Kulturinstituts; Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarcz, Präsident des Vereins der Freunde des Hauses Wittgenstein; Mag. Timna Holzer, LIT-Verlag | Präsentation: Prof. Dr. Peter Bachmaier, Autor;
Galina Pindikova, Zentrales Staatsarchiv der Republik Bulgarien

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

FILMVORFÜHRUNG

donnerstag 13.06.2019, 17:30 Uhr

Österreich-Premiere der Dokumentation

Liv Ullmann. The House Of Memories

Autor: Georgi Toshev

EUNIC Austria, in Kooperation mit dem Bulgarischen Kulturinstitut Haus Wittgenstein, der Norwegischen Botschaft, und der Schwedischen Botschaft laden Sie ein zur Österreich-Premiere von Georgi Toshevs neuer Dokumentation
Liv Ullmann. The House Of Memories. Die intime Dokumentation zeigt die lange Karriere der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann und ihre Beziehung zu und mit dem besten Filmregisseur aller Zeiten, Ingmar Bergman.

Nach der Filmvorführung folgt eine Podiumsdiskussion mit Georgi Toshev und Univ-Prof. Dr. phil. Lisa Gotto – Film- und Medienwissenschaftlerin.


Aufgrund der limitierten Plätze ist eine Voranmeldung nötig. Karten können ausschließlich via E-Mail an

office@haus-wittgenstein.at

bestellt werden.

Bitte in der Betreffzeile Folgendes angeben:
Anmeldung zu Liv Ullmann.

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

dienstag 18.06.2019, 19:00 Uhr

Kurator: Pierre Bal-Blanc

Choreograph: Manuel Pelmuş

BKI Haus Wittgenstein, Wien
Lidl Filiale Wiedner Hauptstraße, Wien
Tanzquartier Wien

Beauftragt von der Kontakt Sammlung und koproduziert vom Tanzquartier Wien

Mit Arbeiten und Performances von: Milan Adamčiak, Geta Brătescu, André Cadere, Cornelius Cardew, Jani Christou, Josef Dabernig, Anna Daučíková, VALIE EXPORT, Stano Filko, Marcus Geiger, Tomislav Gotovac, Ion Grigorescu, Sanja Iveković, Anna Jermolaewa, Július Koller, Jiří Kovanda, Katalin Ladik, Sarah Lucas, Marcello Maloberti, Vlado Martek, Dóra Maurer, Karel Miler, Ivan Moudov, Paul Neagu, Neša Paripović, Manuel Pelmuş, Nedko Solakov, Petr Štembera, Mladen Stilinović, Sven Stilinović, Raša Todosijević, Slaven Tolj, Goran Trbuljak, Ludwig Wittgenstein, Artur Żmijewski et al.

 

Collective Exhibition for a Single Body –
The Private Score – Vienna 2019

Collective Exhibition for a Single Body – The Private Score – Vienna 2019 ist eine Ausstellung performativer Gesten von Künstlern und Künstlerinnen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Das Projekt beruht auf einer Partitur, die von Pierre Bal-Blanc entwickelt und zum ersten Mal 2017 auf der documenta 14 in Athen und Kassel gezeigt wurde. The Private Score ist die zweite Version dieser Partitur, die auf Initiative der Kontakt Sammlung in Wien realisiert und mit Werken aus der Sammlung der TBA21, des Museum moderner Kunst, Wien sowie Werken, die auch in der Generali Foundation vertreten sind, erweitert wird.

Die Wiener Version bezieht sich auf künstlerische Gesten, die im osteuropäischen Sozialismus der 1960er- und 1970er-Jahre entstanden sind. Berücksichtigt werden auch Werke von Kunstschaffenden der 1989-Generation, die das emanzipatorische Potenzial der Neoavantgarde reaktivierten. Die in Kunstwerken eingeschriebenen Gesten werden in eine Partitur übersetzt und von Tänzern und Tänzerinnen aufgeführt, die scheinbar ungeplant in Alltagssituationen auftauchen.

Im Wittgenstein Haus werden die Werke aus den Wiener Sammlungen gezeigt, die den Ausgangspunkt der performativen Gesten bilden, sowie weiterführende Werke.

Das Haus Wittgenstein, das 1926 von Ludwig Wittgenstein entworfen und vom Adolf Loos-Schüler Paul Engelmann für Wittgensteins Schwester Margaret Stonborough-Wittgenstein errichtet wurde, gilt als österreichische Architekturikone der Moderne. Nach heftigen Protesten gegen den Abriss des Gebäudes und Petitionen namhafter Wiener Architekten, Künstlern und Denkmalschützern, wurde das Gebäude 1975 von der Volksrepublik Bulgarien erworben und dient seither als bulgarisches Kulturinstitut. Mit seiner einzigartigen Geschichte erfährt das Haus eine große Bedeutung für den kulturellen Austausch zwischen Österreich, Bulgarien und Südosteuropa.

Die subtilen Gesten der Tänzer und Tänzerinnen in der Lidl Filiale referenzieren auf jene performativen Gesten der im Wittgenstein Haus ausgestellten Arbeiten und bieten einen kontemplativen Gegenpol zu einer reizüberfluteten kapitalistischen Gesellschaft in ihrem konstanten Drang nach Optimierung und Effizienz.

 

Ausstellungsdauer: 19.06 – 28.06. 2019
Öffnungszeiten: Mointag bis Sonntag, von 10:00  bis 17:00 Uhr

Galerie Parterre

Eintritt frei

ROUND TABLE

dienstag 25.06.2019,
16:00 - 21:00 Uhr

Die Avantgarde und die

bulgarische Literatur

Es gibt sie, aber sie ist wenig bekannt: die bulgarische Avantgarde. Anlass für die Diskussionsrunde unter ExpertInnen und Studierenden der Slawistik ist eine jüngst publizierte Anthologie der bulgarischen poetischen Avantgarde (Hg.: M. Nedelchev et al.) und die Frage, ob sich die Avantgarde überhaupt übersetzen lässt.

 

Alte Kapelle, Campus, Universität Wien

Spitalgasse, Hof 2, 1090 Wien

 

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

Galerie Parterre, Saal 1

Eintritt frei

Das Jahresprogramm 2019 ist dem
140 jährigen Bestehen der kulturdiplomatischen Beziehungen zwischen Bulgarien und Österreich gewidmet

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein

Bulgarisches Kulturinstitut
Haus Wittgenstein